Diskussion:Andreas A. F. W. H. Ulrich sen. (Wulfrich): Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 16. November 2025, 14:47 Uhr

Das bin ich …

Vorlage:Babel Verehrte Leserschaft und Mitwirkende der Wikiversität[1], mein Nutzername ist Wulfrich. Mein bürgerlicher Name ist Andreas A. F. W. H. Ulrich sen.[2][3] und ich bin direkt unter der E-Mail-Adresse wikiscience@wikiversität.org erreichbar. Ich bitte darum, immer meinen Nutzernamen zu verwenden, auch beim privaten Kontakt. Ich bin knapp 50 Jahre alt und lebe in Erkelenz. Geboren und aufgewachsen bin ich in Mönchengladbach.

Seit dem Jahr 1995 – also bereits seit 30 Jahren – beschäftige ich mich mit der Geschichte und der Kultur der germanischen Völker (Germanen) und betreibe im Rahmen der Germanischen Altertumskunde eigene Forschungen, die ich in der Wikiversität in meiner wissenschaftlichen Monographie mit dem Arbeitstitel „Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre)“ fundiert dokumentiere und veröffentliche. Im Rahmen dieser Monographie habe ich den vollständigen, altlateinischen Text der Germania von Tacitus in die neue deutsche Sprache übersetzt, da ich für meine Forschung eine moderne und verständlichere Übersetzung benötige.

Weitere meiner Arbeiten befinden sich in einer Auflistung mit kleinen Zusammenfassungen in einem unteren Abschnitt meiner Benutzerseite.

Wer mich kontaktieren möchte, kann gerne meine Benutzerdiskussionsseite verwenden. Ich freue mich immer über etwas Besuch mit fachlichem oder wissenschaftlichem Austausch.

Wikiscience (Ehemaliger Projektvorschlag in Wikimedia, nun Wissenschafts- und Forschungsprojekt innerhalb der deutschsprachigen Wikiversity)

Wikiscience-Logo

Die Geschichte von Wikiscience und insbesondere die Entstehung des Namens gehen auf das Jahr 2004 zurück. Ich entwickelte die Idee, als sich damals das Projekt „Wikispecies“ durch Benedikt Mandl in der Wikimedia Foundation formierte. Aufgrund der Namensähnlichkeit entstand der Begriff „Wikiscience“. Zusätzlich inspiriert durch Wikipedia, die die Veröffentlichung wissenschaftlicher Forschung nur eingeschränkt zuließ, entstand der Gedanke, ein eigenes Projekt im Internet zu initiieren, das sich auf wissenschaftliche Inhalte konzentriert. Dieses Vorhaben gestaltete sich jedoch als schwierig, da es zu dieser Zeit nur wenige Wikiplattformen im Internet gab. Die existierenden Plattformen arbeiteten zudem überwiegend werbefinanziert. Meine Idee eines Gemeinschaftsprojekts namens „Wikiscience“ blieb dennoch bestehen, konnte jedoch zusätzlich aufgrund der damaligen technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen nicht umgesetzt werden.

Die Wikimedia Foundation, die 2003 gegründet wurde und alle Wikimedia-Projekte betreibt, zeigte zu diesem Zeitpunkt nur begrenztes Interesse an einer Erweiterung um ein weiteres Projekt. Gleichzeitig war das Konzept von Wikiscience noch nicht ausgereift, sodass mein Vorhaben zusätzlich in den Hintergrund trat. Außerdem musste ich mich 2004 aus familiären Gründen von allen Projekten der Wikimedia Foundation zurückziehen.

Im Jahr 2025, also 21 Jahre später, kehrte ich zu Wikimedia zurück und meldete mich endlich auch mit einem Benutzerkonto im Meta-Wiki an, um ein geeignetes Projekt für eine Mitarbeit zu finden. Ich entschied mich für Wikiversity. Bei der Suche stieß ich aber auf vorgeschlagene, jedoch noch nicht realisierte Projekte und entdeckte dabei ein Projekt namens „Wikiscience“, das seit 2019 lediglich als Vorschlag existierte und ohne Konzept dastand. Erinnerungen an mein eigenes, nie umgesetztes Vorhaben mit dem gleichen Namen führten dazu, dass ich den Vorschlag aufgriff, ein vorläufiges Konzept erstellte und das Projekt offiziell unter Angabe meines bürgerlichen Namens übernahm sowie ein Logo kreierte.

In der deutschsprachigen Wikiversity entstand in mir schließlich die Idee, die wissenschaftliche Forschung wieder in die Wikiversity zu integrieren, da diese Überlegung auch der ursprünglichen Gründungsidee zur Wikiversity entsprach. Kurz darauf habe ich Wikiscience aus den Vorschlägen für zukünftige Wikimedia-Projekte nach sechs Jahren herausgenommen und als internes Forschungsprojekt in die deutschsprachige Wikiversity eingegliedert.

Projektlinks:

Mein Wissenschaftsbereich und Forschungsschwerpunkt

Seit sehr vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Geschichte und Kultur der germanischen Völker und damit auch mit der Germanischen Altertumskunde. Mein Anliegen ist es, möglichst viel über die Geschichte, Kultur und Lebenswelt der germanischen Völker zu erfahren und dieses Wissen auch an andere Interessierte weiterzugeben. Die Auseinandersetzung mit dieser Epoche der europäischen Geschichte bereitet mir große Freude, da sie für mich einen bedeutsamen und prägenden Abschnitt unserer Vergangenheit darstellt.

Mir ist bewusst, dass das Thema „Germanen“ im Kontext der deutschen Geschichte ein extrem sensibles Feld darstellt, das mit besonderem Fingerspitzengefühl und größtmöglicher wissenschaftlicher Neutralität behandelt werden muss. Die Geschichte und Kultur der germanischen Völker wurden in der Vergangenheit von deutschen Nationalisten und Nationalsozialisten ideologisch vereinnahmt, verfälscht und für verbrecherische Zwecke instrumentalisiert. Dadurch haftet den Germanen rückblickend ein verzerrtes und oft negatives Bild an. Für mich ist eine absolut neutrale, quellenbasierte und sachlich fundierte Forschung und Lehre zu den Germanen eine persönliche Herzensangelegenheit.

Eine weitere Schwierigkeit liegt im nahezu vollständigen Fehlen eigenständiger schriftlicher Überlieferungen der Germanen. Abgesehen von wenigen Runeninschriften sind keine zeitgenössischen Texte aus ihrer eigenen Hand überliefert. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, da man sich überwiegend auf die Berichte und Darstellungen anderer Völker stützen musste und in Teilen bis heute stützen muss.

Gerade deshalb ist es mir wichtig, jede verfügbare Information über die Germanen zu sammeln, kritisch zu prüfen und wissenschaftlich einzuordnen. Betrachtet man die germanischen Völker losgelöst von den nationalistischen und nationalsozialistischen Mythen des 19. und 20. Jahrhunderts, entsteht ein deutlich differenzierteres Bild. Die Germanen waren nicht bloß „Barbaren“, wie sie von den Römern bezeichnet wurden, sondern komplex organisierte Gesellschaften, die die europäische Geschichte nachhaltig prägten und deren Einfluss bis in unsere Gegenwart spürbar ist.

Mein Gedanke zur Wikiversität

Die Wikiversität habe ich bereits seit vielen Jahren immer wieder mal auf dem Schirm, doch lange Zeit habe ich mich nicht wirklich getraut, aktiv mitzuwirken und eigene Arbeiten zu veröffentlichen. Vor zwanzig Jahren wäre es für mich unvorstellbar gewesen, auf diese Weise einen Schritt in die akademische Welt zu wagen, zumal ich selbst kein Akademiker bin und mich daher ausschließlich hier im Rahmen des Selbststudiums bewege. Dabei orientiere ich mich tatsächlich an den Lehrplänen von Universitäten. Die Wikiversität bietet mir zusätzlich die Möglichkeit, Wissenschaft, Forschung und Lehre nicht nur in professioneller Form zu betreiben, sondern sie im wahrsten Sinne des Wortes zu leben. Aus meiner Leidenschaft für die Erforschung der germanischen Völker hat sich in den vergangenen Jahren ein ernsthaftes wissenschaftliches Forschungsfeld entwickelt.

Die Luftbildarchäologie, die ich nebenbei betreibe, um evtl. ehemalige germanische Siedlungen aufzuspüren, führt mich gelegentlich auch in Kontakt mit dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland. Dabei konnte ich im Laufe der Zeit bereits einige Entdeckungen machen, die dem LVR aber schon bekannt waren. Dennoch stellt das für mich praktische Erfolge dar.

Wissenschaft, Forschung und Lehre sind für mich zu einem zentralen Lebensinhalt geworden, den ich im Rahmen des „Freien Wissens“ in der Wikiversität gerne mit anderen teile. Dieses sinnvolle Projekt ermöglicht es mir, die Methoden und Veröffentlichungen anderer Forschender unmittelbar nachzuvollziehen. Auf diese Weise erfüllt sie für mich die Funktion einer Universität, wobei der gesamte Austausch im digitalen Raum stattfindet. Dabei bin ich auf zahlreiche Arbeiten von Autorinnen und Autoren gestoßen, die ich als besonders aufschlussreich empfinde und mit großem Interesse studiere. Ich hoffe, dass das Projekt Wikiversität noch lange Bestand haben wird, da das zugrunde liegende Konzept sowohl innovativ als auch inspirierend ist. Aus diesem Grund engagiere ich mich mit Freude in diesem Umfeld.

Mein Gedanke zum Selbststudium

Das Selbststudium zählt zu den bedeutendsten und wirkungsvollsten Formen des Lernens. Es ermöglicht dem Menschen, aus eigenem Antrieb und aufrichtigem Interesse Wissen zu erwerben. Alles, was den Geist wirklich fasziniert, möchte man bis ins kleinste Detail erfassen und verstehen. Kein anderes Studium bereitet einem wissensdurstigen Menschen so große Freude und Erfüllung wie das selbstbestimmte Lernen. In allen Zeiten haben sich Menschen als Autodidakten ein beachtliches Wissen angeeignet, und auch die Geschichte kennt zahlreiche Persönlichkeiten, die durch Selbststudium ein breites und tiefes Verständnis unterschiedlichster Fachgebiete erlangten. Diese Form des Lernens bleibt bis heute ein wertvoller und unverzichtbarer Weg der Erkenntnis.

Meine verfassten Selbststudien zum Selbststudium

Alle nachfolgenden wissenschaftlichen Arbeiten in Form von Selbststudien können im Rahmen des Selbststudiums in der Wikiversität genutzt werden. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, die Inhalte so verständlich wie möglich aufzubereiten und dennoch wissenschaftlich fundiert darzustellen. Sämtliche Inhalte und Lehrmaterialien wurden von mir mit großer Sorgfalt und in mühevoller Detailarbeit recherchiert und zusammengestellt. Ich werde bemüht sein, die vorliegenden Arbeiten durch Erweiterungen möglichst aktuell zu halten. Im Laufe der Zeit werden weitere Studien und begleitende Lehrmaterialien zu germanischen Themen folgen.

  • Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre) | Meine wissenschaftliche Selbststudie in Form einer zu diesem Thema allumfassenden Monographie ist mir ein besonderes Anliegen, da sie das Ergebnis intensiver, zeitaufwendiger und sorgfältiger Schreibarbeit darstellt. An diesem Gesamtwerk schreibe ich seit dem 1. Juli 2025 beinahe täglich. Ihre Vollendung wird sie vermutlich niemals erreichen, da ich sie fortlaufend mit neuen Erkenntnissen erweitere. Die Monographie befasst sich mit den Germanen, den germanischen Völkern sowie dem Kulturraum Germanien in seiner gesamten historischen, sprachlichen und kulturellen Dimension – einschließlich aller damit verbundenen wissenschaftlichen Disziplinen und Forschungstraditionen. (Meine Autorschaft ist in der Versionsgeschichte der Monographie verzeichnet.) Aufbauend auf dieser Grundlage werden in den folgenden, thematisch gegliederten Selbststudien zu den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Lehre ausgewählte Teilaspekte vertiefend behandelt und in eigenständigen Arbeiten systematisch dargestellt:
    • Tacitus’ Germania | Meine „vollständige“ Übersetzung von Tacitus’ Germania in die deutsche Sprache ist eine moderne und wortgetreue Übertragung aller 46 Kapitel ins heutige Deutsch. Sie bewahrt den Sinn und die Terminologie des altlateinischen Originals und vermeidet interpretative Zusätze oder Vereinfachungen. Gleichzeitig ist sie so formuliert, dass sie flüssig und gut verständlich bleibt. Da frühere Übersetzungen oft in einer altertümlichen Sprache schwer zugänglich sind, möchte ich mit meiner Fassung den Text einer breiteren Leserschaft öffnen und damit das wichtigste zusammenhängende Zeugnis der Antike über die germanischen Völker und ihren Lebensraum leichter zugänglich machen.
    • Germanische Altertumskunde | Die Germanische Altertumskunde ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das sich mit der Geschichte, Kultur, Sprache, Religion und materiellen Hinterlassenschaft der germanischen Völker von der Frühzeit bis zum frühen Mittelalter beschäftigt. Sie verbindet archäologische, philologische, historische und kulturwissenschaftliche Ansätze und untersucht sowohl schriftliche als auch gegenständliche Quellen zur Rekonstruktion germanischer Lebenswelten.
    • Germanische Philologie | Die Germanische Philologie ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit den germanischen Sprachen und Literaturen in ihrer historischen Entwicklung befasst. Sie untersucht unter anderem Sprachwandel, Grammatik, Wortschatz sowie die schriftlichen Überlieferungen in Sprachen wie Gotisch, Altnordisch, Althochdeutsch oder Altenglisch. Ziel ist es, die sprachlichen Strukturen und kulturellen Ausdrucksformen der germanischen Völker zu erschließen und in ihrem historischen Kontext zu verstehen.
    • Altgermanistik | Die Altgermanistik ist ein Teilbereich der Germanistik, der sich mit den ältesten germanischen Sprachen und Literaturen befasst. Im Zentrum stehen die Analyse, Interpretation und Edition frühsprachlicher Zeugnisse wie Gotisch, Althochdeutsch, Altsächsisch, Altenglisch oder Altnordisch. Die Altgermanistik untersucht diese Texte unter sprachhistorischen, philologischen und kulturwissenschaftlichen Gesichtspunkten und bildet damit die Grundlage für das Verständnis der sprachlichen und literarischen Entwicklung der germanischen Völker bis zum Hochmittelalter.
    • Germanistische Mediävistik | Die Germanistische Mediävistik ist die wissenschaftliche Disziplin innerhalb der Germanistik, die sich mit der deutschen Sprache und Literatur des Mittelalters beschäftigt. Sie untersucht mittelhochdeutsche, mittelniederdeutsche und andere historische Sprachformen sowie die literarischen Texte und Gattungen dieser Zeit, darunter Heldenepen, Minnesang, geistliche Dichtung und höfische Romane. Ziel der germanistischen Mediävistik ist es, die sprachlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen im deutschsprachigen Raum des Mittelalters zu analysieren und historisch einzuordnen.

Meine von mir erstellten Seiten

Meine von mir erstellten Arbeitswerkzeuge

Wikimedia

Wartung der Wikiversität und andere nützliche Werkzeuge

Anmerkungen und Fußnoten

  1. Anmerkung: Ich bevorzuge den Projektnamen „Wikiversität statt Wikiversity“, da diese Bezeichnung die beste Übersetzung in die deutsche Sprache darstellt.
  2. Anmerkung: Ich bin ein entschiedener Gegner der Anonymität im Internet, da ich der Auffassung bin, dass jede Person für ihr Handeln im Netz unmittelbar verantwortlich ist und entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Insbesondere bei der Initiierung und Durchführung von Projekten sollte man mit seinem bürgerlichen Namen auftreten. Ebenso vertrete ich die Ansicht, dass wissenschaftliche Publikationen jeder Art grundsätzlich unter Angabe des bürgerlichen Namens veröffentlicht werden müssen.
  3. US-Forscher untersuchen die Anonymität im Internet | Deutschlandfunk vom 28. Februar 1998. Abgerufen am 31. Oktober 2025. (Leider haben wir das Problem damals nicht aufgegriffen, weshalb heute Kriege herrschen.)