Altgermanistik: Unterschied zwischen den Versionen

Aus scientia.wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K 1 Version importiert: Im Rahmen meines ursprünglichen beziehungsweise ehemaligen Projekts in Wikimedia und der deutschsprachigen Wikiversitiy: https://meta.wikimedia.org/wiki/Wikiscience
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(8 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
__INDEX__
== Einleitung in die Altgermanisik ==
== Einleitung in die Altgermanisik ==
Im Selbststudium<ref>'''Begriffserklärung:''' Der Begriff ''Selbststudium'' bezeichnet eine Lernform, bei der eine Person Wissen, Fähigkeiten oder Kompetenzen eigenständig und unabhängig von formalen Unterrichtsangeboten erwirbt. Es erfolgt selbstgesteuert, wobei Lerninhalte, Tempo und Methoden meist individuell gewählt werden. Ziel des Selbststudiums ist es, sich selbstständig Wissen anzueignen, Verständnis zu vertiefen oder persönliche Lernziele zu erreichen.</ref> der ''Altgermanistik'' begibt man sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die Geschichte und Entwicklung der germanischen Sprachen<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Sprachen Germanische Sprachen] | Wikipedia</ref> – von ihren Ursprüngen bis zur heutigen deutschen Sprache<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache Deutsche Sprache] | Wikipedia</ref>. Man taucht dabei tief in die Welt des Urgermanischen<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Urgermanische_Sprache Urgermanische Sprache] | Wikipedia</ref> ein und verfolgt, wie sich diese gemeinsame Sprachwurzel Schritt für Schritt zu unterschiedlichen alten Sprachformen wie dem Gotischen<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Gotische_Sprache Gotische Sprache] | Wikipedia</ref>, Althochdeutschen<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Althochdeutsche_Sprache Althochdeutsche_Sprache] | Wikipedia</ref> oder Altnordischen<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Altnordische_Sprache Altnordische Sprache] | Wikipedia</ref> ausgebildet hat, aus denen schließlich das moderne Deutsch hervorging. Dieses Selbststudium ist nicht nur eine Beschäftigung mit alten Wörtern und Grammatikregeln, sondern auch ein Blick darauf, wie Sprache und Geschichte sich gegenseitig geprägt und verändert haben – ein Zusammenspiel, das die Vergangenheit lebendig werden lässt und die eigene Verbindung zu den sprachlichen Wurzeln Europas spürbar macht.
Im Selbststudium der Altgermanistik begibt man sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die Geschichte und Entwicklung der germanischen Sprachen – von ihren Ursprüngen bis zur heutigen deutschen Sprache. Man taucht dabei tief in die Welt des Urgermanischen ein und verfolgt, wie sich diese gemeinsame Sprachwurzel Schritt für Schritt zu unterschiedlichen alten Sprachformen wie dem Gotischen, Althochdeutschen oder Altnordischen ausgebildet hat, aus denen schließlich das moderne Deutsch hervorging. Dieses Selbststudium ist nicht nur eine Beschäftigung mit alten Wörtern und Grammatikregeln, sondern auch ein Blick darauf, wie Sprache und Geschichte sich gegenseitig geprägt und verändert haben – ein Zusammenspiel, das die Vergangenheit lebendig werden lässt und die eigene Verbindung zu den sprachlichen Wurzeln Europas spürbar macht.


Im Selbststudium kann man eigene Schwerpunkte setzen. Man kann zum Beispiel die alten Runen<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Runen Runen] | Wikipedia</ref> lernen, die ältesten Texte lesen und übersetzen oder die Sprachformen miteinander vergleichen. Dabei stößt man auch auf die faszinierende Welt der mündlichen Überlieferungen, wie sie bei den [[Wikiversity:Wikiscience/Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre)|germanischen Völkern]] üblich waren, bevor diese in Schriftform festgehalten wurden – etwa durch die Goten<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Goten Goten] | Wikipedia</ref> oder Franken<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Franken_(Volk) Franken (Volk)] | Wikipedia</ref>.
Im Selbststudium kann man eigene Schwerpunkte setzen. Man kann zum Beispiel die alten Runen lernen, die ältesten Texte lesen und übersetzen oder die Sprachformen miteinander vergleichen. Dabei stößt man auch auf die faszinierende Welt der mündlichen Überlieferungen, wie sie bei den germanischen Völkern üblich waren, bevor diese in Schriftform festgehalten wurden – etwa durch die Goten oder Franken.


Die ältesten schriftlichen Zeugnisse, wie die gotische Wulfilabibel<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel Wulfilabibel] | Wikipedia</ref> des Bischofs Wulfila<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Wulfila Wulfila] | Wikipedia</ref> oder die ersten althochdeutschen Texte, sind nicht nur sprachlich interessant. Sie geben auch Einblicke in die Kultur, die Glaubensvorstellungen und die Gesellschaft dieser Zeit. Die ''Altgermanistik'' verbindet also Sprachgeschichte mit Kulturgeschichte und ermöglicht es, die Wurzeln unserer Sprache und Kultur besser zu verstehen.
Die ältesten schriftlichen Zeugnisse, wie die gotische Wulfilabibel des Bischofs Wulfila oder die ersten althochdeutschen Texte, sind nicht nur sprachlich interessant. Sie geben auch Einblicke in die Kultur, die Glaubensvorstellungen und die Gesellschaft dieser Zeit. Die Altgermanistik verbindet also Sprachgeschichte mit Kulturgeschichte und ermöglicht es, die Wurzeln unserer Sprache und Kultur besser zu verstehen.
 
__NOTOC__


== Beschreibung und Geschichte der Altgermanistik ==
== Beschreibung und Geschichte der Altgermanistik ==
Die ''Altgermanistik'' ist ein Teilbereich der Germanistik<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Germanistik Germanistik] | Wikipedia</ref>, der sich wissenschaftlich mit der ältesten überlieferten Sprach- und Literaturgeschichte der germanischen Völker befasst. Sie untersucht die germanischen Sprachen in ihrer ältesten Form, also insbesondere das Althochdeutsche, Altsächsische<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Alts%C3%A4chsische_Sprache Altsächsische Sprache] | Wikipedia</ref>, Altenglische<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Altenglisch Altenglisch] | Wikipedia</ref>, Altnordische (einschließlich Altisländisch<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Altisl%C3%A4ndische_Sprache Altisländische Sprache] | Wikipedia</ref> und Altnorwegisch<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Altnorwegische_Sprache Altnorwegische Sprache] | Wikipedia</ref>), Gotische sowie andere frühgermanische Sprachstufen. Dabei steht nicht nur die Sprachstruktur im Vordergrund, sondern auch die Literatur dieser Epochen, etwa Heldendichtung, Rechtstexte, religiöse Schriften und Runeninschriften.
Die Altgermanistik ist ein Teilbereich der Germanistik, der sich wissenschaftlich mit der ältesten überlieferten Sprach- und Literaturgeschichte der germanischen Völker befasst. Sie untersucht die germanischen Sprachen in ihrer ältesten Form, also insbesondere das Althochdeutsche, Altsächsische, Altenglische, Altnordische (einschließlich Altisländisch und Altnorwegisch), Gotische sowie andere frühgermanische Sprachstufen. Dabei steht nicht nur die Sprachstruktur im Vordergrund, sondern auch die Literatur dieser Epochen, etwa Heldendichtung, Rechtstexte, religiöse Schriften und Runeninschriften.


Die ''Altgermanistik'' ist eng mit der historischen Sprachwissenschaft, der [[Wikiversity:Wikiscience/Germanistische Mediävistik|Germanistischen Mediävistik]] und der Runologie<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Runologie Runologie] | Wikipedia</ref> verbunden. Sie befasst sich mit der Rekonstruktion der Sprachentwicklung vom Urgermanischen über die einzelnen frühgermanischen Sprachen bis hin zu den mittleren und neueren Sprachstufen. Dabei werden philologische Methoden angewandt, um Texte kritisch zu edieren, zu übersetzen und in ihrem historischen, kulturellen und mythologischen Kontext zu interpretieren.
Die Altgermanistik ist eng mit der historischen Sprachwissenschaft, der Germanistischen Mediävistik und der Runologie verbunden. Sie befasst sich mit der Rekonstruktion der Sprachentwicklung vom Urgermanischen über die einzelnen frühgermanischen Sprachen bis hin zu den mittleren und neueren Sprachstufen. Dabei werden philologische Methoden angewandt, um Texte kritisch zu edieren, zu übersetzen und in ihrem historischen, kulturellen und mythologischen Kontext zu interpretieren.


Ursprünglich entstand die ''Altgermanistik'' im 19. Jahrhundert im Zuge der romantischen und nationalphilologischen Bewegungen, die ein besonderes Interesse an der Herkunft und den kulturellen Wurzeln der deutschen und anderer germanischer Völker hatten. Bedeutende Vertreter waren Jacob und Wilhelm Grimm<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCder_Grimm Brüder Grimm] | Wikipedia</ref>, die nicht nur Märchensammler, sondern auch maßgebliche Sprachwissenschaftler und Herausgeber altgermanischer Texte waren. Bis heute bildet die ''Altgermanistik'' einen wichtigen Bestandteil der germanistischen Forschung, besonders im Hinblick auf die Bewahrung und das Verständnis der ältesten literarischen Zeugnisse germanischer Kulturen.
Ursprünglich entstand die Altgermanistik im 19. Jahrhundert im Zuge der romantischen und nationalphilologischen Bewegungen, die ein besonderes Interesse an der Herkunft und den kulturellen Wurzeln der deutschen und anderer germanischer Völker hatten. Bedeutende Vertreter waren Jacob und Wilhelm Grimm, die nicht nur Märchensammler, sondern auch maßgebliche Sprachwissenschaftler und Herausgeber altgermanischer Texte waren. Bis heute bildet die Altgermanistik einen wichtigen Bestandteil der germanistischen Forschung, besonders im Hinblick auf die Bewahrung und das Verständnis der ältesten literarischen Zeugnisse germanischer Kulturen.


== [[Wikiversity:Wikiscience]] ==
== Siehe auch ==
* [[Wikiversity:Wikiscience/Germanistische Mediävistik|Germanistische Mediävistik]]
* [[Germanistische Mediävistik|Germanistische Mediävistik]]
* [[Wikipedia:de:Germanistik]]
* [[Wikipedia:de:Germanistische Mediävistik]]
* [[Wikipedia:de:Sprachwissenschaft]]
* [[Wikipedia:de:Geschichte der Sprachwissenschaft]]
* [[Wikipedia:de:Historische Linguistik]]
* [[Wikipedia:de:Genetische Verwandtschaft (Linguistik)]]
* [[Wikipedia:de:Stammbaumtheorie]]


== Lehr- und Lernmaterialien für das Selbststudium ==
== Lehr- und Lernmaterialien für das Selbststudium ==
* [[Wikiversity:Wikiscience/Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre)|Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre)]]
* [[Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre)]]
* [[Wikiversity:Wikiscience/Tacitus’ Germania|Tacitus’ ''Germania'']]
* [[Tacitus’ Germania]]
* [[wikiversity:Wikiscience/Germanische Philologie|Germanische Philologie]]
* [[Germanische Philologie]]
* [[Fachbereich Germanistik]]
* [https://www.studocu.com/de/course/martin-luther-universitat-halle-wittenberg/einfuhrung-in-die-altgermanistik/2125731 Einführung in die Altgermanistik] | StuDocu (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
* [https://www.studocu.com/de/course/martin-luther-universitat-halle-wittenberg/einfuhrung-in-die-altgermanistik/2125731 Einführung in die Altgermanistik] | StuDocu (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
* [https://www.studocu.com/de/course/martin-luther-university-halle-wittenberg/grundlagen-der-altgermanistik/7187269 Grundlagen der Altgermanistik] | StuDocu (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
* [https://www.studocu.com/de/course/martin-luther-university-halle-wittenberg/grundlagen-der-altgermanistik/7187269 Grundlagen der Altgermanistik] | StuDocu (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Zeile 37: Zeile 46:
* Bein, Thomas: ''Altgermanistische Editionswissenschaft'', 1995.[https://opacplus.bsb-muenchen.de/discovery/fulldisplay?docid=alma991086642549707356&context=L&vid=49BVB_BSB:VU1&lang=de&search_scope=MyInst_and_CI&adaptor=Local%20Search%20Engine&tab=Everything&query=creator,exact,%20Bein,%20Thomas,AND&facet=creator,exact,%20Bein,%20Thomas&mode=advanced&offset=0]
* Bein, Thomas: ''Altgermanistische Editionswissenschaft'', 1995.[https://opacplus.bsb-muenchen.de/discovery/fulldisplay?docid=alma991086642549707356&context=L&vid=49BVB_BSB:VU1&lang=de&search_scope=MyInst_and_CI&adaptor=Local%20Search%20Engine&tab=Everything&query=creator,exact,%20Bein,%20Thomas,AND&facet=creator,exact,%20Bein,%20Thomas&mode=advanced&offset=0]


== Weblinks ==
{{Wikipedia|Germanistik}}
{{Wikipedia|Germanistische Mediävistik}}
{{Wikipedia|Sprachwissenschaft}}
{{Wikipedia|Geschichte der Sprachwissenschaft}}
{{Wikipedia|Historische Linguistik}}
{{Wikipedia|Genetische Verwandtschaft (Linguistik)}}
{{Wikipedia|Stammbaumtheorie}}
== Anmerkungen, Begriffserklärungen und sonstige Fußnoten ==
<references />


[[Kategorie:Selbststudium]]
[[Kategorie:scientia.wiki]]
[[Kategorie:Wikiscience]]
[[Kategorie:Wikiscience]]
[[Kategorie:Germanen]]

Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 16:45 Uhr

Einleitung in die Altgermanisik

Im Selbststudium der Altgermanistik begibt man sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die Geschichte und Entwicklung der germanischen Sprachen – von ihren Ursprüngen bis zur heutigen deutschen Sprache. Man taucht dabei tief in die Welt des Urgermanischen ein und verfolgt, wie sich diese gemeinsame Sprachwurzel Schritt für Schritt zu unterschiedlichen alten Sprachformen wie dem Gotischen, Althochdeutschen oder Altnordischen ausgebildet hat, aus denen schließlich das moderne Deutsch hervorging. Dieses Selbststudium ist nicht nur eine Beschäftigung mit alten Wörtern und Grammatikregeln, sondern auch ein Blick darauf, wie Sprache und Geschichte sich gegenseitig geprägt und verändert haben – ein Zusammenspiel, das die Vergangenheit lebendig werden lässt und die eigene Verbindung zu den sprachlichen Wurzeln Europas spürbar macht.

Im Selbststudium kann man eigene Schwerpunkte setzen. Man kann zum Beispiel die alten Runen lernen, die ältesten Texte lesen und übersetzen oder die Sprachformen miteinander vergleichen. Dabei stößt man auch auf die faszinierende Welt der mündlichen Überlieferungen, wie sie bei den germanischen Völkern üblich waren, bevor diese in Schriftform festgehalten wurden – etwa durch die Goten oder Franken.

Die ältesten schriftlichen Zeugnisse, wie die gotische Wulfilabibel des Bischofs Wulfila oder die ersten althochdeutschen Texte, sind nicht nur sprachlich interessant. Sie geben auch Einblicke in die Kultur, die Glaubensvorstellungen und die Gesellschaft dieser Zeit. Die Altgermanistik verbindet also Sprachgeschichte mit Kulturgeschichte und ermöglicht es, die Wurzeln unserer Sprache und Kultur besser zu verstehen.


Beschreibung und Geschichte der Altgermanistik

Die Altgermanistik ist ein Teilbereich der Germanistik, der sich wissenschaftlich mit der ältesten überlieferten Sprach- und Literaturgeschichte der germanischen Völker befasst. Sie untersucht die germanischen Sprachen in ihrer ältesten Form, also insbesondere das Althochdeutsche, Altsächsische, Altenglische, Altnordische (einschließlich Altisländisch und Altnorwegisch), Gotische sowie andere frühgermanische Sprachstufen. Dabei steht nicht nur die Sprachstruktur im Vordergrund, sondern auch die Literatur dieser Epochen, etwa Heldendichtung, Rechtstexte, religiöse Schriften und Runeninschriften.

Die Altgermanistik ist eng mit der historischen Sprachwissenschaft, der Germanistischen Mediävistik und der Runologie verbunden. Sie befasst sich mit der Rekonstruktion der Sprachentwicklung vom Urgermanischen über die einzelnen frühgermanischen Sprachen bis hin zu den mittleren und neueren Sprachstufen. Dabei werden philologische Methoden angewandt, um Texte kritisch zu edieren, zu übersetzen und in ihrem historischen, kulturellen und mythologischen Kontext zu interpretieren.

Ursprünglich entstand die Altgermanistik im 19. Jahrhundert im Zuge der romantischen und nationalphilologischen Bewegungen, die ein besonderes Interesse an der Herkunft und den kulturellen Wurzeln der deutschen und anderer germanischer Völker hatten. Bedeutende Vertreter waren Jacob und Wilhelm Grimm, die nicht nur Märchensammler, sondern auch maßgebliche Sprachwissenschaftler und Herausgeber altgermanischer Texte waren. Bis heute bildet die Altgermanistik einen wichtigen Bestandteil der germanistischen Forschung, besonders im Hinblick auf die Bewahrung und das Verständnis der ältesten literarischen Zeugnisse germanischer Kulturen.

Siehe auch

Lehr- und Lernmaterialien für das Selbststudium

Literaturverzeichnis

  • Bein, Thomas: Altgermanistische Editionswissenschaft, 1995.[1]