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Peer-Review-Verfahren: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein Peer-Review-Verfahren ist ein Qualitätskontrollprozess in der Wissenschaft. Dabei wird eine wissenschaftliche Arbeit nicht einfach direkt veröffentlicht, sondern zuerst von mehreren unabhängigen Fachleuten aus demselben Forschungsgebiet geprüft. Diese „Peers“ bewerten, ob die Arbeit methodisch sauber ist, ob die Quellen korrekt verwendet wurden, ob die Schlussfolgerungen logisch aus den Ergebnissen folgen und ob die Arbeit insgesamt einen echten wissenschaftlichen Mehrwert bietet.
Das Ziel des Peer-Reviews ist also nicht, Meinungen zu kontrollieren, sondern wissenschaftliche Standards zu sichern. Fehler, methodische Schwächen, falsche Interpretationen oder auch unbelegte Behauptungen sollen so möglichst vor der Veröffentlichung erkannt und korrigiert werden. Im Idealfall wird die Arbeit dadurch inhaltlich besser, präziser und verlässlicher.
Für ''scientia.wiki'' ist das besonders wichtig, weil sich die Plattform ausdrücklich als wissenschaftliches Wiki versteht und nicht als bloße Sammlung von Meinungen oder populärwissenschaftlichen Texten. Ohne Peer-Review gäbe es keinen klaren Unterschied zu normalen Wikis oder Blogs. Erst durch die fachliche Begutachtung wird gewährleistet, dass Inhalte zitierfähig sind, wissenschaftlichen Kriterien entsprechen und von anderen Forschenden ernst genommen werden können.
Gerade in einem offenen System wie einem Wiki ist das entscheidend, weil prinzipiell jeder schreiben kann. Das Peer-Review wirkt hier wie ein Filter, der sicherstellt, dass nicht Autorität oder Überzeugungskraft zählt, sondern Argumente, Quellen und Methodik. Dadurch entsteht Vertrauen in die Inhalte und langfristig auch Reputation für die Plattform.
Es gilt allerdings, dass ein vollständiges Peer-Review vor allem für größere, echte wissenschaftliche Arbeiten sinnvoll und notwendig ist, also etwa für umfangreiche Fachartikel, Studien oder systematische Analysen. Für kleinere Beiträge, Übersichtsartikel oder rein erklärende Texte wäre ein solches Verfahren oft unverhältnismäßig aufwendig. Dort reichen in der Regel redaktionelle Kontrolle und saubere Quellenangaben aus.
Die Prüfung einer wissenschaftlichen Arbeit dauert eine Woche und wird dann abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss wird die wissenschaftliche Arbeit oben rechts mit [[Datei:Qsicon Exzellent.png|15px|rahmenlos]] markiert.
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== Peer-Review-Verfahren ==
=== [[Germanen, germanische Völker, Germanien (Wissenschaft, Forschung, Lehre)]] (erfolgreich) {{EX}} ===
* Wie schon auf der Disk. geschrieben: Eine hervorragende Arbeit in wissenschaftlicher Sprache. Ich habe das jetzt knapp 2 Stunden lang gelesen. Die Arbeit ist circa in der Druckversion 152 Seiten stark und hat fast 400 Belege. Inhaltlich gut beschrieben. Hätte man nicht besser machen können. Glückwunsch! [[Benutzer:Dr. phil. Stephan Morrell|Dr. phil. Stephan Morrell]] ([[Benutzer Diskussion:Dr. phil. Stephan Morrell|Diskussion]]) 10:38, 6. Feb. 2026 (CET)
* Das ist eine sehr lange und ausführliche Arbeit, die dennoch flüssig geschrieben ist. Man kann sie gut lesen und versteht sie schnell. Inhaltlich kann ich dazu keine fundierte Beurteilung abgeben, da dies nicht meine Thematik ist. Von daher kann ich nur den Aufbau der Arbeit beurteilen. Die große Anzahl an Belegen spricht für die Arbeit. Vor allem in antiken Schriften die passenden Belege zu finden, dafür ziehe ich den Hut. Insgesamt ist das eine sehr gute Arbeit. [[Benutzer:Sophia Feldberg (M.A.)|Sophia Feldberg (M.A.)]] ([[Benutzer Diskussion:Sophia Feldberg (M.A.)|Diskussion]]) 10:31, 7. Feb. 2026 (CET)
* Tolle Arbeit! Ich habe einige Themen aus dieser Arbeit nachgeschlagen und festgestellt, dass alle Angaben stimmen. Das habe ich sporadisch gemacht. So haben wir das in der Schule gelernt. Würde ich der Arbeit eine Note geben müssen, dann würde ich ihr eine 1,0 geben. [[Benutzer:MathNatGym|MathNatGym]] ([[Benutzer Diskussion:MathNatGym|Diskussion]]) 11:11, 12. Feb. 2026 (CET)
=== [[Tacitus’ Germania]] (erfolgreich) {{EX}} ===
* Sauberer Übersetzung sogar in zweifacher Ausführung. Fehlerfreie Übersetzung. Ich würde sie für Arbeiten als Referenz verwenden. Gute Übersetzung. [[Benutzer:Dr. phil. Stephan Morrell|Dr. phil. Stephan Morrell]] ([[Benutzer Diskussion:Dr. phil. Stephan Morrell|Diskussion]]) 10:38, 6. Feb. 2026 (CET)
* Eine saubere Übersetzung mit jeweils einer zusätzlichen und vereinfachten Übersetzung in die deutsche Sprache. Das finde ich eine tolle Idee. Da wurde sich richtig Mühe gegeben. Der Abgleich mit dem lateinischen Original verlief reibungslos. Gute Arbeit! [[Benutzer:Sophia Feldberg (M.A.)|Sophia Feldberg (M.A.)]] ([[Benutzer Diskussion:Sophia Feldberg (M.A.)|Diskussion]]) 10:33, 7. Feb. 2026 (CET)
* Auch hier eine sehr gute Arbeit. Es gehört viel Mut dazu, einen über 2000 Jahre alten lateinischen Text doppelt in die deutsche Sprache zu übersetzen. Ich habe das mit älteren Übersetzungen verglichen, die eher in einer alten deutschen Sprache geschrieben sind. Umso mehr ist diese neue Übersetzung eine wirkliche Bereicherung. [[Benutzer:MathNatGym|MathNatGym]] ([[Benutzer Diskussion:MathNatGym|Diskussion]]) 11:11, 12. Feb. 2026 (CET)


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Aktuelle Version vom 13. Februar 2026, 12:31 Uhr

Peer-Review-Verfahren

Ein Peer-Review-Verfahren ist ein Qualitätskontrollprozess in der Wissenschaft. Dabei wird eine wissenschaftliche Arbeit nicht einfach direkt veröffentlicht, sondern zuerst von mehreren unabhängigen Fachleuten aus demselben Forschungsgebiet geprüft. Diese „Peers“ bewerten, ob die Arbeit methodisch sauber ist, ob die Quellen korrekt verwendet wurden, ob die Schlussfolgerungen logisch aus den Ergebnissen folgen und ob die Arbeit insgesamt einen echten wissenschaftlichen Mehrwert bietet.

Das Ziel des Peer-Reviews ist also nicht, Meinungen zu kontrollieren, sondern wissenschaftliche Standards zu sichern. Fehler, methodische Schwächen, falsche Interpretationen oder auch unbelegte Behauptungen sollen so möglichst vor der Veröffentlichung erkannt und korrigiert werden. Im Idealfall wird die Arbeit dadurch inhaltlich besser, präziser und verlässlicher.

Für scientia.wiki ist das besonders wichtig, weil sich die Plattform ausdrücklich als wissenschaftliches Wiki versteht und nicht als bloße Sammlung von Meinungen oder populärwissenschaftlichen Texten. Ohne Peer-Review gäbe es keinen klaren Unterschied zu normalen Wikis oder Blogs. Erst durch die fachliche Begutachtung wird gewährleistet, dass Inhalte zitierfähig sind, wissenschaftlichen Kriterien entsprechen und von anderen Forschenden ernst genommen werden können.

Gerade in einem offenen System wie einem Wiki ist das entscheidend, weil prinzipiell jeder schreiben kann. Das Peer-Review wirkt hier wie ein Filter, der sicherstellt, dass nicht Autorität oder Überzeugungskraft zählt, sondern Argumente, Quellen und Methodik. Dadurch entsteht Vertrauen in die Inhalte und langfristig auch Reputation für die Plattform.

Es gilt allerdings, dass ein vollständiges Peer-Review vor allem für größere, echte wissenschaftliche Arbeiten sinnvoll und notwendig ist, also etwa für umfangreiche Fachartikel, Studien oder systematische Analysen. Für kleinere Beiträge, Übersichtsartikel oder rein erklärende Texte wäre ein solches Verfahren oft unverhältnismäßig aufwendig. Dort reichen in der Regel redaktionelle Kontrolle und saubere Quellenangaben aus.

Die Prüfung einer wissenschaftlichen Arbeit dauert eine Woche und wird dann abgeschlossen. Nach erfolgreichem Abschluss wird die wissenschaftliche Arbeit oben rechts mit markiert.

Peer-Review-Verfahren

  • Wie schon auf der Disk. geschrieben: Eine hervorragende Arbeit in wissenschaftlicher Sprache. Ich habe das jetzt knapp 2 Stunden lang gelesen. Die Arbeit ist circa in der Druckversion 152 Seiten stark und hat fast 400 Belege. Inhaltlich gut beschrieben. Hätte man nicht besser machen können. Glückwunsch! Dr. phil. Stephan Morrell (Diskussion) 10:38, 6. Feb. 2026 (CET)
  • Das ist eine sehr lange und ausführliche Arbeit, die dennoch flüssig geschrieben ist. Man kann sie gut lesen und versteht sie schnell. Inhaltlich kann ich dazu keine fundierte Beurteilung abgeben, da dies nicht meine Thematik ist. Von daher kann ich nur den Aufbau der Arbeit beurteilen. Die große Anzahl an Belegen spricht für die Arbeit. Vor allem in antiken Schriften die passenden Belege zu finden, dafür ziehe ich den Hut. Insgesamt ist das eine sehr gute Arbeit. Sophia Feldberg (M.A.) (Diskussion) 10:31, 7. Feb. 2026 (CET)
  • Tolle Arbeit! Ich habe einige Themen aus dieser Arbeit nachgeschlagen und festgestellt, dass alle Angaben stimmen. Das habe ich sporadisch gemacht. So haben wir das in der Schule gelernt. Würde ich der Arbeit eine Note geben müssen, dann würde ich ihr eine 1,0 geben. MathNatGym (Diskussion) 11:11, 12. Feb. 2026 (CET)

Tacitus’ Germania (erfolgreich)

  • Sauberer Übersetzung sogar in zweifacher Ausführung. Fehlerfreie Übersetzung. Ich würde sie für Arbeiten als Referenz verwenden. Gute Übersetzung. Dr. phil. Stephan Morrell (Diskussion) 10:38, 6. Feb. 2026 (CET)
  • Eine saubere Übersetzung mit jeweils einer zusätzlichen und vereinfachten Übersetzung in die deutsche Sprache. Das finde ich eine tolle Idee. Da wurde sich richtig Mühe gegeben. Der Abgleich mit dem lateinischen Original verlief reibungslos. Gute Arbeit! Sophia Feldberg (M.A.) (Diskussion) 10:33, 7. Feb. 2026 (CET)
  • Auch hier eine sehr gute Arbeit. Es gehört viel Mut dazu, einen über 2000 Jahre alten lateinischen Text doppelt in die deutsche Sprache zu übersetzen. Ich habe das mit älteren Übersetzungen verglichen, die eher in einer alten deutschen Sprache geschrieben sind. Umso mehr ist diese neue Übersetzung eine wirkliche Bereicherung. MathNatGym (Diskussion) 11:11, 12. Feb. 2026 (CET)