Freies und Offenes Wissen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 24. November 2025, 13:24 Uhr
Freies und Offenes Wissen bezeichnet Informationen, Inhalte und Daten, die uneingeschränkt genutzt, verändert, geteilt und verbreitet werden dürfen. Der Begriff umfasst sowohl den freien Zugang zu Wissen als auch die Möglichkeit, dieses Wissen zu bearbeiten, weiterzugeben und in eigenen Projekten zu verwenden. Ziel ist es, Wissen für alle Menschen zugänglich und nutzbar zu machen, unabhängig von Herkunft, Bildung oder finanziellen Mitteln.
Geschichte
Die Idee des freien Wissens reicht bis ins 20. Jahrhundert zurück und wurde insbesondere durch die digitale Vernetzung im Internet gefördert. Erste Konzepte waren Open-Source-Software und freie Lizenzen, die es ermöglichten, Programme frei zu kopieren und zu verändern. Später entstanden Plattformen wie Wikipedia, die das Prinzip des freien und offenen Wissens auf Enzyklopädieinhalte übertrugen.
Prinzipien
Freies und Offenes Wissen folgt mehreren grundlegenden Prinzipien:
- Zugänglichkeit: Inhalte sollen ohne technische, rechtliche oder finanzielle Barrieren zugänglich sein.
- Bearbeitbarkeit: Nutzer dürfen Inhalte verändern, verbessern oder erweitern.
- Verbreitung: Inhalte können geteilt und in anderen Projekten verwendet werden.
- Transparenz: Quellen und Entstehungsprozesse sollten nachvollziehbar sein, um Vertrauen und Qualität zu gewährleisten.
Anwendungen
Freies und Offenes Wissen findet sich in vielen Bereichen:
- Enzyklopädien und Lexika: Wikipedia
- Bildung: Wikiversity, Wikibooks, Open Educational Resources (OER), freie Lehrmaterialien
- Forschung: Open Access, frei zugängliche Datenbanken
- Software: Open-Source-Programme, freie Werkzeuge für Bildung und Forschung
Bedeutung
Das Konzept ermöglicht globale Zusammenarbeit und den demokratischen Zugang zu Wissen, fördert Innovation und erleichtert Bildung sowie wissenschaftliche Forschung. Freies und Offenes Wissen reduziert Abhängigkeiten von kommerziellen Anbietern und trägt dazu bei, dass Informationen unabhängig von finanziellen oder politischen Interessen verfügbar sind.
Kritik und Herausforderungen
Herausforderungen bestehen in der Qualitätssicherung, da offene Inhalte durch viele unterschiedliche Personen bearbeitet werden. Außerdem gibt es rechtliche Fragen bezüglich Urheberrechten und Lizenzen. Trotz dieser Herausforderungen gilt das Prinzip des freien und offenen Wissens als wichtiger Bestandteil der digitalen Wissensgesellschaft.
Siehe auch
Informationen im Internet
- Freies Wissen: Auf europäischer Ebene angekommen | Wikimedia Deutschland