Jülich Supercomputing Centre

Aus scientia.wiki
Version vom 17. November 2025, 10:51 Uhr von Andreas A. F. W. H. Ulrich sen. (Wulfrich) (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Jülich Supercomputing Centre (JSC)

Das Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich betreibt eine der leistungsfähigsten Supercomputer-Infrastrukturen Europas, einschließlich des Exascale-Systems JUPITER. Das Zentrum arbeitet an der Weiterentwicklung modularer Hochleistungsrechner und der Optimierung der Skalierbarkeit von Anwendungen für zukünftige Supercomputergenerationen. Parallel dazu wird Quantencomputing erforscht, wobei über die Jülich Unified Infrastructure for Quantum Computing (JUNIQ) Zugang zu modernen Quantensystemen geboten wird.

In Kooperation mit Universitäten unterstützt das JSC akademische Ausbildung auf Bachelor-, Master- und Promotionsniveau und trägt zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte bei. Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln in spezialisierten Simulations- und Datenlaboren Algorithmen, die in den Erdsystem-, Neuro-, Energie- und Materialwissenschaften sowie in der Computational Biology Anwendung finden.

Die Forschungsaktivitäten im Bereich Informatik konzentrieren sich auf modulares Supercomputing, Cluster-Architekturen, Leistungsanalyse, Visualisierung, computergestützte Steuerung und föderierte Infrastrukturen. Zudem werden mathematische Methoden und Modelle implementiert, häufig in paralleler Form, um die Effizienz hochskalierter Rechenaufgaben zu erhöhen. Das JSC nutzt kollaborative Infrastrukturen für extrem leistungsfähiges Supercomputing, großskalige KI, Quantencomputing sowie Cloud- und föderierte Datendienste und setzt dabei systematisch Kompetenzen in Hochleistungsrechnen, Datenwissenschaften und KI ein.

Wissenschaftliche Primärquellen

Informationen im Internet