Spätantike

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Die Spätantike bezeichnet die Epoche der römischen Geschichte von etwa 284 bis 565, die den Übergang von der klassischen Antike zum Mittelalter markiert. Sie begann mit der Herrschaft des römischen Kaisers Diocletian, der grundlegende Reformen durchführte, um das krisengeschüttelte Römische Reich zu stabilisieren, und endete mit der Herrschaft des oströmischen Kaisers Justinian I., dessen Eroberungen und Gesetzeswerke das Byzantinische Reich prägten. In dieser Zeit vollzog sich ein tiefgreifender Wandel in politischen, religiösen und gesellschaftlichen Strukturen, der Europa und den Mittelmeerraum nachhaltig beeinflusste.

Eine der markantesten Entwicklungen der Spätantike war die zunehmende Bedeutung des Christentums. Während es in den ersten Jahrhunderten n. Chr. noch eine verfolgte Minderheitsreligion war, erhielt es unter Kaiser Konstantin dem Großen ab 312 staatliche Anerkennung und wurde schließlich unter Theodosius I. 380 zur Staatsreligion des Römischen Reiches. Dies führte zu einer Transformation der religiösen und kulturellen Landschaft, die sich in der zunehmenden Christianisierung der Gesellschaft und der kaiserlichen Politik niederschlug.

Parallel dazu zerfiel das Weströmische Reich aufgrund innerer Schwäche und äußerer Bedrohungen durch germanische Völker wie die Goten, Vandalen und Franken. Der Untergang des Weströmischen Reiches 476 markierte einen wichtigen Wendepunkt, während das Oströmische Reich, später als Byzantinisches Reich bekannt, überlebte und sich zu einer eigenständigen Macht entwickelte.

Die Spätantike war auch eine Zeit kultureller Blüte, insbesondere in den Bereichen Architektur, Kunst und Literatur. Trotz des politischen Niedergangs des Westens wurden bedeutende Werke der antiken Literatur und Wissenschaft bewahrt und weiterentwickelt. Besonders in Konstantinopel, der Hauptstadt des Oströmischen Reiches, florierte das geistige Leben.

Diese Epoche ist von intensiven militärischen Konflikten, religiösen Auseinandersetzungen und bedeutenden kulturellen Umwälzungen geprägt, die den Grundstein für das mittelalterliche Europa legten.

©1997—2026 Andreas A. F. W. H. Ulrich sen. (Wulfrich) (Urheber)

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Literaturverzeichnis

  • Douglas Boin: A Social and Cultural History of Late Antiquity. Wiley, Hoboken (NJ) 2018, ISBN 978-1-119-07681-0.
  • Glen W. Bowersock, Peter Brown, Oleg Grabar (Hrsg.): Late Antiquity. A Guide to the Postclassical World. Harvard University Press, Cambridge, Mass. 1999, ISBN 0-674-51173-5.
    (Ausgezeichneter, gut lesbarer Überblick über den damaligen Forschungsstand zur Spätantike [aus der Sicht der „Peter-Brown-Schule“] mit einem sehr nützlichen Lexikonteil.)
  • Peter Brown: The World of Late Antiquity AD 150–750. New York 1971, mehrere Nachdrucke, ISBN 0-393-95803-5.
    (Einflussreiche und gut geschriebene Darstellung, die vor allem die kulturelle Metamorphose der spätantiken Welt betont und sich besonders an interessierte Laien richtet.)
  • Averil Cameron u. a. (Hrsg.): The Cambridge Ancient History. 2., neugestaltete Auflage. Bd. 12, 13 und 14, Cambridge University Press, Cambridge 1998ff.
    (Wichtige moderne Übersichtsdarstellung. Dort findet sich auch weiterführende Literatur, größtenteils jüngeren Datums.)
  • Averil Cameron: The Mediterranean World in Late Antiquity AD 395–700. 2. Auflage. Routledge, London/New York 2011, ISBN 978-0-415-57961-2.
    (Verständlicher und informativer thematischer Überblick, der aber erst mit dem Tod Theodosius’ I. einsetzt.)
  • Nicola Di Cosmo, Michael Maas (Hrsg.): Empires and Exchanges in Eurasian Late Antiquity. Rome, China, Iran, and the Steppe, ca. 250–750. Cambridge University Press, Cambridge 2018, ISBN 978-1-107-09434-5.
  • Alexander Demandt: Die Spätantike (= Handbuch der Altertumswissenschaft. Band III.6). 2. Auflage. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55993-8.
    (Neu überarbeitete, relativ umfangreiche Übersichtsdarstellung, in der allerdings keineswegs immer die aktuelle Forschung mit einbezogen wird. Darauf basiert eine inhaltlich gekürzte und leicht veränderte Sonderauflage, allerdings ohne Anmerkungen: Geschichte der Spätantike. München 2008; kritische Rezension in Sehepunkte; positive Rezension bei H-Soz-Kult).
  • Sylvain Destephen: L’Empire romain tardif. 235–641 après J.-C. Arnand Colin, Malakoff 2021, ISBN 978-2-200-62873-4.
  • Peter Dinzelbacher, Werner Heinz: Europa in der Spätantike. WBG/Primus, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-89678-624-1.
    (Schön bebilderte Darstellung zur Geistes- und Kulturgeschichte.)
  • Hugh Elton: The Roman Empire in Late Antiquity. A Political and Military History. Cambridge University Press, Cambridge 2018, ISBN 978-1-108-45631-9.
    (aktueller Überblick zur politischen Geschichte)
  • Scott Fitzgerald Johnson (Hrsg.): The Oxford Handbook of Late Antiquity. Oxford University Press, Oxford u. a. 2012, ISBN 978-0-19-533693-1.
    (Aktuelles und recht umfassendes Handbuch mit umfangreicher Bibliographie.)
  • Arnold Hugh Martin Jones: The Later Roman Empire 284–602. A Social, Economic and Administrative Survey. 3 Bände durchgehend nummeriert, Oxford 1964 (Nachdruck in zwei Bänden, Baltimore 1986).
    (Die beste moderne, ganz aus den Quellen gearbeitete Darstellung. Ein moderner Klassiker, wenn auch nur schwer lesbar und nicht chronologisch gegliedert.)
  • Reinhold Kaiser: Die Mittelmeerwelt und Europa in Spätantike und Frühmittelalter (= Neue Fischer Weltgeschichte. Band 3). S. Fischer, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-10-010823-4.
  • Jens-Uwe Krause: Geschichte der Spätantike. Eine Einführung. UTB, Tübingen 2018, ISBN 978-3-8252-4761-4.
  • Jens-Uwe Krause: Die Spätantike (284 bis 565 n. Chr.). In: Hans-Joachim Gehrke, Helmuth Schneider (Hrsg.): Geschichte der Antike. Ein Studienbuch. 4., erweiterte und aktualisierte Auflage. Metzler, Stuttgart u. a. 2013, S. 429ff., ISBN 978-3-476-02494-7.
    (Knappe, ausgezeichnete Zusammenfassung der jüngeren Forschung.)
  • Michael Kulikowski: Imperial Tragedy. From Constantine’s Empire to the Destruction of Roman Italy. AD 363–568. Profile, London 2019, ISBN 978-1-78125-632-9.
  • A. D. Lee: From Rome to Byzantium Ad 363 to 565. The Transformation of Ancient Rome. Edinburgh University Press, Edinburgh 2013, ISBN 978-0-7486-2791-2.
  • Scott McGill, Edward Watts (Hrsg.): A Companion to Late Antique Literature. Wiley-Blackwell, Hoboken (NJ) 2018, ISBN 978-1-118-83039-0.
  • Mischa Meier: Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73959-0.
    (Die derzeit aktuelle und umfassendste Darstellung zur Völkerwanderungszeit; Besprechung bei Plekos; bei H-Soz-Kult.)
  • Stephen Mitchell, Geoffrey Greatrex: A History of the Later Roman Empire. AD 284–700. 3. Auflage. Wiley-Blackwell, Hoboken (NJ) 2023, ISBN 978-1-119-76855-5. (Aktuelle und ausgewogene Gesamtdarstellung.)
  • John Moorhead: The Roman Empire divided. 2. Auflage. Routledge, London/New York 2013, ISBN 978-1-138-14216-9.
  • Rene Pfeilschifter: Die Spätantike. Der eine Gott und die vielen Herrscher. C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66014-6.
  • Johannes Preiser-Kapeller: Jenseits von Rom und Karl dem Großen. Aspekte der globalen Verflechtung in der langen Spätantike, 300–800 n. Chr. Mandelbaum Verlag, Wien 2018, ISBN 978-3-85476-554-7.
    (Globalgeschichtlicher Überblick der Verflechtungen im eurasischen und ostafrikanischen Raum im Rahmen einer „langen Spätantike“. Besprechungen bei H-Soz-Kult von Lutz Berger, Stefan Esders und Marcus Bingenheimer.)
  • Friedrich Prinz: Von Konstantin zu Karl dem Großen. Entfaltung und Wandel Europas. Artemis & Winkler, Düsseldorf u. a. 2000, ISBN 3-538-07112-8.
    (Gut geschriebene Darstellung eines Mediävisten, die vor allem die Kontinuitäten und Brüche der Spätantike zum Mittelalter hin herausarbeitet und sich auf den Westen konzentriert.)
  • Philip Rousseau (Hrsg.): A Companion to Late Antiquity. Blackwell, Malden (Massachusetts) u. a. 2009, ISBN 978-1-4051-1980-1.
    (Guter Überblick zu zahlreichen Bereichen; der Band enthält 39 relativ knappe Beiträge von zumeist jüngeren Wissenschaftlern sowie eine umfangreiche Bibliographie, die auch die nicht-englischsprachige Forschungsliteratur berücksichtigt.)
  • Peter Sarris: Empires of Faith. The Fall of Rome to the Rise of Islam, 500–700. Oxford University Press, Oxford 2011, ISBN 978-0-19-926126-0.
    (Einführung zur Transformation der spätrömischen und frühmittelalterlichen Welt.)
  • Dieter Vieweger: Spätantike. IV. Band: Geschichte der biblischen Welt. Gütersloher Verlag, Gütersloh 2022, ISBN 978-3-579-07177-0.
  • Chris Wickham: The Inheritance of Rome. A History of Europe from 400 to 1000. Allen Lane, London u. a. 2009, ISBN 0-7139-9429-0.
    (Darstellung zum Wandel der Mittelmeerwelt im Übergang zum Frühmittelalter.)
Literatur zu speziellen Aspekten
  • Henning Börm: Westrom. Von Honorius bis Justinian. 2. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-17-033216-4.
    (Aktueller Überblick zum Westen des spätantiken Imperium Romanum. Rezension der 1. Auflage bei H-Soz-Kult.)
  • Glen W. Bowersock: Die Wiege des Islam. Mohammed, der Koran und die antiken Kulturen. C.H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73401-4.
  • Glen W. Bowersock: Empires in collision in Late Antiquity. Brandeis University Press, Waltham (MA) 2012, ISBN 978-1-61168-321-9.
  • Peter Brown: Die Entstehung des christlichen Europa. C. H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44023-1 (Originalausgabe The Rise of western Christendom, Oxford 1995; 2., verbesserte und erweiterte Auflage, Oxford 2003).
    (Ein gut lesbares Standardwerk zur Kulturgeschichte; die zweite englische Auflage verfügt auch über einen wissenschaftlichen Apparat.)
  • Peter Brown: Through the Eye of a Needle. Wealth, the Fall of Rome, and the Making of Christianity in the West, 350-550 AD. Princeton University Press, Princeton 2012, ISBN 978-0-691-15290-5.
  • Alan Cameron: The Last Pagans of Rome. Oxford University Press, Oxford/New York 2011, ISBN 978-0-19-974727-6.
    (Umfassende und aktuelle Studie zur Wandlung der paganen Eliten bzw. des diesbezüglichen Milieus im christlichen Imperium im 4. Jahrhundert, mit einigen neuen Interpretationen.)
  • Kamil Cyprian Choda, Maurits Sterk de Leeuw, Fabian Schulz (Hrsg.): Gaining and Losing Imperial Favour in Late Antiquity. Brill, Leiden 2020.
  • Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Der Untergang des Römischen Reiches. WBG, Darmstadt 2022, ISBN 978-3-8062-4425-0.
  • Klaus Martin Girardet: Kaisertum, Religionspolitik und das Recht von Staat und Kirche in der Spätantike. Habelt, Bonn 2009, ISBN 978-3-7749-3469-6.
  • John Haldon: Byzantium in the Seventh Century. The Transformation of a Culture. 2. Auflage. Cambridge 1997, ISBN 0-521-31917-X.
    (Standardwerk zu den Veränderungen, die aus dem spätantiken Oströmischen Reich das Byzanz des Mittelalters machten.)
  • Geoffrey B. Greatrex: Procopius of Caesarea: The Persian Wars. A Historical Commentary. Cambridge University Press, Cambridge 2022, ISBN 978-1-107-28202-5 (ausführliche Fachbesprechung bei Plekos).
  • Guy Halsall: Barbarian Migrations and the Roman West, 376–568. Cambridge University Press, Cambridge 2007, ISBN 978-0-521-43543-7.
    (Ausgezeichnete, aktuelle Gesamtdarstellung zur Völkerwanderungszeit, die aber fast ausschließlich die Geschichte des Westens in den Blick nimmt und primär innere Faktoren für das Ende dieses Reichsteils verantwortlich macht. Besprechung in Sehepunkte.)
  • Kyle Harper: The Fate of Rome. Climate, Disease, and the End of an Empire. Princeton University Press, Princeton 2017, ISBN 978-0-691-16683-4.
    (umweltgeschichtliche Darstellung; Rezension in Sehepunkte)
  • Douglas Haug: The Eastern Frontier. Limits of Empire in Late Antique and Early Medieval Central Asia. I.B. Tauris, London/New York 2019.
  • Peter J. Heather: The Fall of the Roman Empire. A New History. London 2005, ISBN 0-333-98914-7.
    (Heather führt als Hauptgrund für den Untergang Westroms das Einbrechen der Barbaren (ähnlich wie Ward-Perkins) und vor allem der Hunnen an; auch betont er wieder die Bedeutung des Jahres 476 als Epochenjahr für Westrom (nicht für Ostrom). Besprechung der Bücher von Heather und Ward-Perkins (BMCR 7/2005); Besprechung bei H-Soz-Kult)
  • Peter Heather: Rome Resurgent. War and Empire in the Age of Justinian. Oxford University Press, Oxford 2018, ISBN 978-0-19-936274-5.
  • James Howard-Johnston: The Last Great War of Antiquity. Oxford University Press, Oxford 2021, ISBN 978-0-19-883019-1.
    (Aktuelle Darstellung des letzten römisch-persischen Kriegs und dessen Folgen.)
  • James Howard-Johnston: Witnesses to a World Crisis. Historians and Histories of the Middle East in the Seventh Century. Oxford 2010, ISBN 978-0-19-920859-3.
    (Umfassende und wichtige Studie zu den Ereignissen im 7. Jahrhundert und den diesbezüglichen Quellen.)
  • Robert G. Hoyland: In God’s Path. The Arab Conquests and the Creation of an Islamic Empire. Oxford University Press, Oxford 2015, ISBN 978-0-19-991636-8.
    (Überblick zur islamischen Expansion im 7./8. Jahrhundert.)
  • Arnold Hugh Martin Jones, John R. Martindale, John Morris: The Prosopography of the Later Roman Empire. 3 Bände (Band 3 in zwei Teilbänden), Cambridge 1971–1992.
    (Wichtiges, die Zeit von ca. 260 bis 641 n. Chr. abdeckendes prosopografisches Nachschlagewerk.)
  • Jens-Uwe Krause, Christian Witschel (Hrsg.): Die Stadt in der Spätantike – Niedergang oder Wandel? Akten des internationalen Kolloquiums in München am 30. und 31. Mai 2003 (= Historia. Einzelschriften. Heft 190). Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08810-5.
  • Luke Lavan, William Bowden (Hrsg.): Theory and Practice in Late Antique Archaeology. Brill, Leiden u. a. 2003, ISBN 90-04-12567-1.
  • A. Doug Lee Lee: War in Late Antiquity. A Social History. London 2007, ISBN 978-0-631-22926-1.
  • Josef Lössl, Nicholas J. Baker-Brian (Hrsg.): A Companion to Religion in Late Antiquity. John Wiley & Sons, Hoboken (NJ) 2018, ISBN 978-1-118-96810-9.
  • Gabriele Marasco (Hrsg.): Greek and Roman Historiography in Late Antiquity. Fourth to Sixth Century A.D. Brill, Leiden u. a. 2003, ISBN 90-04-11275-8.
    (Umfassender Überblick zur spätantiken Geschichtsschreibung, wenngleich teils etwas problematisch.)
  • Jochen Martin: Spätantike und Völkerwanderung (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte. Band 4). 4. Auflage. Unveränderter Nachdruck der 3., überarbeiteten und erweiterten Auflage 1995. Oldenbourg, München 2001, ISBN 3-486-49684-0.
    (Knappe Darstellung der Zeit bis Justinian, mit Forschungsteil und umfassender Bibliografie, inzwischen aber in vielen Teilen veraltet.)
  • Jean-Marie Mayeur, Luce Pietri, Andre Vauchez u. a.: Die Geschichte des Christentums, Altertum. Bd. 2 und 3, Sonderausgabe, Freiburg i. B. 2005, ISBN 3-451-29100-2.
    (Sehr detaillierte Darstellung der Geschichte und der Kultur des Christentums; die deutsche Übersetzung dieses ursprünglich in französischer Sprache erschienenen Werks wurde teils grundlegend neu bearbeitet und aktualisiert.)
  • Paul Stephenson: New Rome. The Roman Empire in the East, AD 395–700. Profile Books, London 2021, ISBN 978-1-78125-007-5.
  • Roland Steinacher: Rom und die Barbaren. Völker im Alpen- und Donauraum (300–600). Kohlhammer, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-17-025168-7.
  • Bryan Ward-Perkins: The Fall of Rome and the End of Civilization. Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-280564-9.
    (Lesenswerte Darstellung des Endes des Weströmischen Reiches, die im Gegensatz zu W. Goffart und P. Brown diesen Prozess wieder als brutalen Einschnitt, ausgelöst durch germanische Invasionen, versteht und dabei insbesondere mit dem archäologischen Befund argumentiert.)
  • Michael Whitby: Rome at War. A.D. 293–696. Osprey, Oxford 2002, ISBN 1-84176-359-4.
    (Eine kurze, aber informative und reich illustrierte Darstellung zum spätrömischen Kriegswesen.)
  • Chris Wickham: Framing the Early Middle Ages. Europe and the Mediterranean, 400–800. Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-926449-X.
    (Umfassende und mehrfach ausgezeichnete wirtschafts- und sozialgeschichtliche Darstellung.)
  • Jeroen W. P. Wijnendaele (Hrsg.): Late Roman Italy. Imperium to Regnum. Edinburgh University Press, Edinburgh 2023, ISBN 978-1-399-51802-4.
  • Herwig Wolfram: Das Römerreich und seine Germanen. Eine Erzählung von Herkunft und Ankunft. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2018, ISBN 978-3-412-50767-1.